MMM № 4 – mit Blumen-Hollyburn

Hallo, mein Name ist Jule und ich habe mir einen Hollyburn-Rock genäht.

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Hollyburn von Sewaholic-Pattern ist ja in unzähligen Varianten in den Netzweiten zu finden. Hier nun noch eine Version.

Das für mich Besondere an diesem Stück: Ich habe mich an die Anleitung gehalten und habe einfach darauf los genäht – und es hat geklappt. Und es passt!
Juhu.

Das war wirklich ein schönes #nährfolgserlebnis für mich Meisterin der Vorab-Grübelei. Über einen Formbund habe ich nachgedacht und über pattern-matching, und darüber, was ich ändern könnte, weil ich ja zwischen zwei Größen liege. undundund –
Und dann doch nur der Anleitung gefolgt – und es hat geklappt. Und es passt!
Nochmal juhu!

Genäht habe ich die mittellange Variante ohne Riegel und die Gürtelschlaufen habe ich erst mal auch weg gelassen. Sie liegen hier noch zugeschnitten…
Der Fadenverlauf verläuft anleitungsgemäß nicht an einer Schnittteilkante, sondern mittig diagonal durch das Schnittteil – gibt es hierfür einen Fachbegriff? Weil sonst nicht ausreichend Stoff vorhanden gewesen wäre, habe ich die Seitennähte paralell zum Fadenverlauf gelegt. Klappt auch. Kann allerdings sein, dass deswegen der Rock beim Laufen gerne zwischen die Beine schwingt.
Gesäumt ist mit einem Baumwollschrägband in schwarz-weißem Vichikaro.
Der Stoff ist ein fester Baumwollstoff mit recht hohem Stretch-Anteil vom Stoffmarkt, auf dem unteren Foto (noch ungesäumt) kommen die Farben dem Original näher als auf dem Tragefoto.

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Ach, und die Taschen! Groß-artig!

Das Tragefoto entstand am Ende eines Sommerausflugstages Hauptbahnhof.

Werde ich Hollyburn nochmal nähen? Ganz gewiss.

Werde ich den Rock weiterhin tragen? Ja, er wartet auf den Herbst. Da passt er von den Farben und von der Stofffestigkeit gut hin.

Ich freu´ mich, dass die Me-Made-Mittwoche wieder losgehen und reihe mich gerne ich den nachsommerlichen Reigen dort mit ein und schließe mit ein paar kleinen Urlaubs-Impressionen eines Besuchs im Garten der Christian-Dior-Villa in Granville/Normandie.

 

Im Haus ist das Fotografieren leider nicht gestattet.

 

 

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MMM № 3 – Das Champions-League-Shirt oder Mono Lisa

MMM № 3 – Das Champions-League-Shirt oder Mono Lisa

Der Ball ist rund und dauert neunzig Minuten – oder so. Leider sind weder der Ball noch ich heute gestreift zum heutigen Me-Made-Mittwoch-Mottotag Streifen. Nichts desto trotz freue ich mich sehr, heute in dieser illustren Mittwochsrunde dabei zu sein. Es ist endlich mal wieder etwas fertig geworden.

Das Shirt habe ich letzte Woche während das Champions-League-Finale lief, genäht. Ich bin eine sehr langsame und sehr überlegte Näherin und über mich gerade darin, ein wenig schneller – auch: weniger abgelenkt – zu nähen, weswegen ich mich sehr gefreut habe, dass ich das Nähen (ohne Zuschnitt) tatsächlich in 90 Minuten ohne Verlängerung geschafft habe. Der Schnitt ist das Wasserfallshirt Mono Lisa von So! Pattern. 

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Das besondere ist, dass es aus nur einem Schnittteil genäht wird. Das fand ich sehr spannend und faszinierend, wie daraus tatsächlich ein T-shirt wird. Nur rechts gibt es eine Seitennaht. Der linke Ärmel wird demenstprechend von oben in den Stoff eingeschnitten.

Beim Ausflug am Sonntag hat es sich sehr angenehm getragen. Der Wasserfall lässt nicht zu tief blicken. Der gewählte Stoff, ein marineblauer Bio-Jersey aus der Eulenmeisterei trägt sich sehr angenehm und war toll zu verarbeiten. Das nächste Exemplar würde ich allerdings aus einem leichteren Stoff machen. Dann fällt es bestimmt noch besser. So muss frau doch hin und wieder zuppeln.

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Die Anleitung ist mit Zeichnungen versehen und recht knapp gehalten. An der Stelle, an der der Wasserfall in der Schulternaht fixiert wird, war ich froh, bereits einen Wasserfall, nämlich Scarlett von pattydoo nach der dortigen Videoanleitung genäht zu haben.

Hier bei Frau Crafteln bin ich auf Mono Lisa aufmerksam geworden.

Vielen Dank an meine Fotografin!

MMM № 2 – Mit Pussyhat!

Heute beim Me Made Mittwoch dabei zu sein, ist mir eine Herzensangelegenheit. Mit pinker Feministinnen-Haube Farbe bekennen.

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Für Gleichberechtigung und Solidarität. Ein paar Gedanken hierzu wollte ich gerne formulieren – habe sie hier so schön zusammengefasst gefunden, dass ich gerne verlinke zum neuen Feministischen Netzwerk.

Die Fotos entstanden am Wochendende beim Ausflug nach Schwetzingen. Ich zeige ein gerne und viel getragenes Oberteil, das Shirt Dew von Stine Goya aus dem CUT-Magazin Nr. 11. Den Schnitt habe ich entdeckt bei lila & gelb und stellte dann fest, dass die Ausgabe sich in meinem Bestand befindet! Schnell genäht, und der eckige Ärmeleinsatz gefällt mir sehr. Nun überlege ich, ob und wie man in diesem vielleicht sogar einen Brustabnäher unterbringen könnte?

Hier sieht man den Ärmel

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Wie in der Anleitung habe ich zwei verschiedene Stoffe vernäht, einen Stukturierten für die Vorderseite und einen glatten Romanitjersey für die Rückseite und das Bündchen. Leider verblasst mit der Zeit der eine Stoff mehr als der andere.

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Die größte Größe habe ich genäht und in der Länge ca. 10 cm hinzugefügt. Der Ausschnitt wird mit Beleg gearbeitet.

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Ein Hoch auf uns Frauen, auf die Menschen und auf das Miteinander!

 

MMM № 1 – Lieblingsstück: der senfgelbe Wollrock

Das Lieblingsstück 2016 ist das Motto des heutigen, ersten MMM im Jahr 2017.

Das ist für mich ziemlich einfach, habe ich doch 2016 erst so richtig mit dem Kleidungnähen begonnen und noch nicht so viel produziert, schon gar wenig „Richtiges“. Aber der gelbe Wollrock aus einem Woll-Mantelstoff, den ich im letzten Spätwinter im Ausverkauf bei Lackhoff in Mannheim erstand, der ist zu einem echten Lieblingsstück geworden. Ihm gebührt die Ehre bei der ersten Me-Made-Mittwoch-Teilnahme gezeigt zu werden.

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Das Schnittmuster ist der Grundschnitt für einen geraden Rock aus dem Buch „Kleider nähen“ von Tanya Wheelan. Erstes Futter, erster Gehschlitz, zweiter nahtverdeckter Reißverschluss – Jipieh! Der Schnitt passt mir prima, zur Anleitung kann ich nichts sagen, denn ich hatte beste Unterstützung im Nähkurs und habe sie nicht verwendet.

Mein Lieblingstrick aus dem Kurs, wenn kein passender Fuß zur Hand ist: Den eingerollten nahtverdeckten Reißverschluss geöffnet bügeln, sodass die Zähnchen auseinandergerollt werden. Anschließend kann mit einem normalen Nähfuß genäht werden.

Das Vorderteil ist geteilt und Taschen sind eingefügt, wie man auf den obigen Fotos sehr gut nicht erkennen kann.

Hier im Detail von der Seite aufgenommen:

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& weil ich Anleitungen, wie etwas geändert wurde so gerne selber lese, versuche ich mich mal an einer Skizze und an fotografischer Dokumentation:

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Auf Höhe des Abnähers habe ich das Vorderteil längs geteilt und dann in das Äußere Teil die Taschen eingefügt.

Hier ist das Vorgehen zum Einfügen der Taschen mit dem Telefon in kleinen Fotos dokumentiert – Kann man was erkennen?

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Der Rock hat den Praxistest mehrmals prima bestanden, ich fühle mich sehr wohl darin und bei winterlichen Temperaturen hält er schön warm.

So eine enge Silhouette ist neu für mich das möchte ich durchaus in anderen Varianten weiter ausprobieren. Mal testen, wie sich das mit dem Radfahren verträgt.

Weil es so schön passr, schicke ich die Skizzen auch zu „So mach ich das“ – diese Linksammlung finde ich ja auch eine sehr schöne Idee!

 

 

Mein bunter Weihnachtsrock

Wenn ich in meinen Kleiderschrank blicke, sehe ich viel grau, anthrazit, schwarz und dunkelblau: 2017 soll bunter werden! Und weiblicher mit Kleidern und Röcken.

So gesehen, ist dieser Rock ein Symbolrock über den ich mich sehr freue und den ich auch schon gerne getragen habe und den ich gerne mit ins nächste Jahr nehme.

Über die Länge bin ich mir noch nicht ganz sicher, eventuell kommen noch ca. 3 cm weg, das werden der Alltagstest im Büro und die Meinungen der Kolleginnen zeigen…

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Das war meine erste Teilnahme an einem Sew-Along: Ich fand´s toll!

Vielen Dank an das Team vom Me-Made-Mittwoch-Blog und speziell an die zwei Gastgeberinnen Yvonne und Dodo!

Bei den mittwochlichen Treffen habe ich so viel Schönes schon entdeckt, so viel Inspiration erhalten, noch mehr gelernt – das ist wirklich eine feine Sache und eine prima Gemeinschaft. Ich freue mich auf das nächste Jahr dort und darauf, gelegentlich auch mit zu tanzen.

Licht- und friedvolle Tage wünsche ich Allen.

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WKSA 2016 – Teil 4: fertig.

Den dritten Teil des Weihnachtskleid-Sewalong auf dem MMM-Blog schwänzte ich und steige heute bei Teil 4 wieder ein.

Beim letzten Mal stellte ich die Frage nach der Musterrichtung in die virtuelle Runde. Vielen Dank für Eure Einschätzungen und Meinungen!

Für das längsverlaufende Muster habe ich mich entschieden,

  • weil ich Lust auf das Ungewöhnliche, Unerwartete hatte
  • weil es für mich Anfängerin einfacher war, wusste ich doch nicht, wie ich einen sauberen Musterabschluss im Saum hinbekommen kann, wenn doch meine Röcke hinten immer länger sind?
  • & war ich beim Zuschnitt sehr froh darüber, hatte ich doch übersehen, dass der Stoff nur 110 cm breit liegt

Hier hängte ich den in Falten gelegten Zuschnitt auf, um einen Eindruck zu bekommen, ich mag das, wenn man nach jedem Arbeitsschritt ein bisschen mehr vom Endergebnis erahnen kann.

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Die Fragen zum vierten Teil:

– Fertig. Mit Kleid 1, 2 und 3. Jetzt kann ich noch ein Jäckchen stricken, eine passende Tasche nähen und die letzten Weihnachtskekse backen.
– Puh, ich habe die knifflige Stelle gemeistert und bin wahnsinnig stolz auf mich. Nie hätte ich das gedacht.
– Jetzt aber los. Die letzten Geschenke besorgen, das Weihnachtsmenü planen und natürlich noch das Kleid säumen.

Ja, ich bin fertig – mit einem Rock und mehr hätte ich auch nicht geschafft zeitlich. Für mich gab es ein paar kleine Kniffeligkeiten, die habe ich ganz gut gemeistert – Schritt für Schritt und Naht für Naht.

Zwei Tage im Advent verbrachte ich mit K. und wir nähten zusammen. Sie begann einen Rock nach demselben Schnitt und kam bis zu dem Punkt, an dem der Reißverschluss und der Bund eingenäht werden sollten. Für K. habe ich meine Arbeitsschritte dokumentiert, sodass sie alleine weiter machen kann.

1. der nahtverdeckte Reißverschluss. Bei diesem haben wir erstmal die eingerollten Zähnchen sanft gebügelt und dann den Reißverschluss nicht mehr geschlossen. Dadurch kann man mit dem normalen Fuß schön nah an den Füßchen nähen. Die Zähnchen rollen sich beim nächsten Schließen wieder ein. Das mit dem Bügeln habe ich im Nähkurs so gezeigt bekommen. Die zweite Seite wird wie die erste genäht, soweit nach unten wie möglich.

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2. der Bund. Der Schnitt sieht einen gerade Bund vor. Das habe ich einmal so gemacht und musste dann in den Bund innen und außen diverse Abnäher einfügen, das gefällt mir nicht. Keine Ahnung, ob mein Vorgehen „richtig“ war, aber hej! es hat tatsächlich so funktioniert.

Als erstes habe ich den Rock auf ein großes Stück Papier gelegt und die Rundung des Abschlusses übertragen. Anschließend den Bund 3cm breit, wie im Schnitt vorgegeben angezeichnet die Details übertragen und die Nahtzugaben angefügt.

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Diesen Formbund kann man nicht doppelt zuschneiden, sondern muss Innen und Außenstoff einzeln schneiden und anschließend rechts auf rechts an der oberen Kante zusammen nähen. Ich habe zuvor die innere untere Kante noch mit Schrägband versäubert, wie in der Anleitung angegeben.

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Liebe K. ich hoffe, Du kommst weiter!

Das war jetzt alles nicht sonderlich knifflig an und für sich, es war für mich der erste Rock, den ich ziemlich in einem Rutsch und mit Bund, mit nahtverdecktem Reißverschluss und mit Futter genäht habe. Ohne den Sew-Along würden die Einzelteile bestimmt noch wie auf dem ersten Foto hier hängen und mich täglich mahnen. So habe ich den Rock tatsächlisch schon ausführen können und freue mich dran. Danke an die Vortänzerinnen Dodo und Yvonne.

Morgen ist ja schon Finale, ich bin gespannt auf die gesammelten Tragebilder!

Abschließend noch ein „Bügelbild“ vom Ergebnis

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