MMM № 6 – April 2018 – im me-made-Doppelpack

Die Male, die ich mit zwei selbstgemachten Kleidungsstücken vor die Tür trete, kann ich – noch -an einer Hand abzählen und so war die Freude am vergangenen sonnigen Samstag groß, als ich mit einem me-made-Doppelpack unterwegs war.

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Talvikki-Sweater und Mantel Ava sind selbstgemacht.

Talvikki begleitet mich schon länger, entweder solo oder auch gerne mit einer längeren Bluse darunter getragen. Zur Herstellung gibt es gar nicht viel zu sagen. Die Anleitung von named ist umfangreich und verständlich. Die Größenauswahl bei einem weit geschnittenen Sweater auch nicht weiter schwierig. Und nächstes Mal nehme ich zur Ausschnittverstärkung eine wirklich elastische oder gar keine Einlage, ich komme nämlich schwer rein – einmal drin im Pulli, alles gut 😉

Details: Abnäher am Ausschnitt und Aufnäher:

Schnitt: Talvikki Sweater von named clothing, genäht aus Jacquard-Jersey.

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Frau Ava bin ich im Netz schon unzählige Male begegnet. So einfach zu nähen, dass auch ich, die ich mich durchaus noch als Anfängerin sehe, keine Anleitung verwendet habe.

Details Abnäher, Aufhänger aus Webkante und Tascheninnenleben aus „Lady-Rose-Stoff“

Frau Ava ist ungefüttert, der Beleg und der Saum sind einmal rundum von Hand fixiert.

Schnitt: Frau Ava von Hedi näht aus blauem Mantel-Wollstoff.

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Vielen Dank fürs Vorbei-Schauen an diesem Me-Made-Mittwoch, an dem Nina uns in einer wunderbaren, roten (!) „Papiertütenhose“ begrüßt und wo ich jetzt noch eine schöne Runde drehen werde.

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Stoffspielerei im März mit Faltenrock

Schon länger liebäugele ich mit dem Schnittmuster „Jupe June“ von Paprika Patterns, das gefaltete Vorderteil fasziniert mich und ich konnte mir nicht vorstellen, wie die Faltung funktioniert.
Jetzt weiß ich es – dank der aktuellen Stoffspielerei zum Thema „Falten“ bei Christiane Schnitt für Schnitt.

June ist ein schmaler Rock mit Falten im Vorderteil, der aus elastischen Stoffen genäht wird. Ich nahm einen recht festen, marineblauen Jersey aus meinem Vorrat.
In der Anleitung enthalten ist ein verkleinertes vorderes Schnittteil, an dem die Faltung erklärt wird. Das macht Sinn – und Spaß!

 

 

Momentan fehlen dem Rock noch der Bund und der rückseitige Verschluss, ich zeige den aktuellen Stand. Das Faltenlegen ist tricky, lässt sich mit Sorgfalt und Konzentration gut bewältigen.

 

Womit ich bei mir nicht zufrieden bin, ist die Fixierung der Falten. Der elastische Dreifachstich meiner Nähmaschine ist sehr eng und absolut nicht trennbar, weswegen ich einen elastischen Zickzackstich zum Fixieren genommen habe. Und das sieht man nun. Punktuell erkennt man die Fixierung von außen, als ob es mit großem Stich geheftet wäre.

 

Da der Rock sehr eng anliegt wollte ich auf keinen Fall einen normalen, unelastischen Geradestich nehmen. Mal schauen, wie sehr mich dieses Detail im Alltag beim Tragen stört.

Der Rock wird gefüttert, was gut ist, denn die Rückseite sieht SEHR abenteuerlich aus!

 

Dabei wird das Vorderteil von Außen und Innen jeweils als erstes Zusammengenäht, anschließend die Seitenteile im Sandwich geschlossen und – Tadaaa! – zwei Griffe und der Rock liegt geschlossen vor einer. Das ist in der Anleitung gut erklärt.

Auch wenn das Schnittmuster elastische Stoffe vorsieht, es reizt mich, das ganze nochmal in einem gut bügelbaren, festen Stoff zu machen. Dann eine Größe größer und mit einem rückwärtigen Schlitz, für mehr Bewegungsfreiheit.

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[*Ich bitte, die Fotoqualität und -Größe zu entschuldigen, meine Bearbeitungssoftware ist just heute in den Streik getreten…]

 

Nachtrag 29.03.2018: Weil in den Kommentaren die Frage auftauchte, ob die Falten tatsächlich anzunähen seien, hier der Abschnitt aus der Anleitung. Ich fand auch, dass es auf den Bildern immer so aussieht, als seien die Falten offen…

Ausschnit Anleitung

Und noch ein Nachtrag: Der Rock ist zu 99% fertig und ich werde ihn so belassen und als Lehrstück ansehen. Ich vermute, die Stoffwahl ist zu weich, jedenfalls ist er nicht tragbar. Aber bequem und trägt auch nicht besonders auf.

Was sind die Stoffspielereien?

Die monatliche Stoffspielerei ist eine Aktion für textile Experimente. Sie ist offen für alle, die mit Stoff und Fäden etwas Neues probieren möchten. Der Termin soll Ansporn sein, das monatlich vorgegebene Thema soll inspirieren. Jeden letzten Sonntag im Monat sammeln wir die Links mit den neuen Werken – auch misslungene Versuche sind gern gesehen, zwecks Erfahrungsaustausch.

Der vorläufige Plan für die nächsten Monate, kurzfristige Terminänderungen sind möglich:

29.04.2018: „Schlipse“ bei FeuerwerkbyKaze
27.05.2018: „Japan“ bei madewithbluemchen
24.06.2018:  (Thema noch offen) bei Nahtzugabe

 

12xmemade, die zweite – ein Satz mit x…

Ach Wanda!

Wanda, es hätte so schön werden können, mit uns beiden! Doch irgendwie passen wir nicht zusammen. Ich kann Dir nicht sagen, was passiert ist, doch mit Dir fühle ich mich nicht wirklich wohl. Und eigentlich nähe ich doch für Lieblingsteile, in denen ich mich wirklich wohl fühle – verstehst Du, was ich meine? Stattdessen ist da immer so viel Stoff, wenn wir beide zusammen sind. Und Du verleitest mich zum zuppeln – hier und hier auch und überhaupt, wie steht denn der Abnäher da ab? Ja, Du hast Recht, das war auf unseren Kennenlernfotos auch schon zu sehen, ja, ich hätte nur richtig hinsehen müssen.

Und dann diese Fotos? OK, für die Lichtverhältnisse im Treppenhaus kannst Du nichts und auch nicht dafür, dass ich die Kameraeinstellungen nicht gecheckt hatte – aber trotzdem, das ist doch mal wieder typisch, dass nichts hinhaut?!

Und mal ehrlich, findest Du nicht auch, dass wir besser getrennte Wege gehen sollten? Vielleicht kannst Du ja bei einer anderen Frau glücklich werden? Hmmmm?

Ja, OK, zu 12xmemade von Chrissy, da gehen wir gemeinsam hin. Hatten wir ja so geplant. Versprochen ist versprochen!

Schnitt: Wanda aus La maison Victor Ausgabe 5/sep-Okt 2016

Stoff: Viskosejersey vom Flohmarkt

Änderungen: keine

Würde ich den Schnitt nochmal nähen? Äh: nein.

Was tun: Kleid verschenken, nächstes planen 😉

7. Februar 2018 MMM № 5 – März 2018 – im Joggingkleid

cf4e8-mmm_logo_webFindet Ihr nicht auch, dass der Mittwoch der ideale Tag für einen freien Tag ist? So einmal Luft holen in der Wochenmitte und gewappnet sein, für alles, was da noch kommt? Häufig ist es bei mir nicht der Fall, umso mehr genieße ich es, wenn ich es schaffe, einen freien Mittwoch zu haben. So, wie letzten Mittwoch, den ich in der Gesellschaft von Frau Nahtlust werkelnd, nähend und ratschend verbringen durfte. Das war schön!

Ideal gekleidet war ich im Joggingkleid- gemütlich wie eine Jogginhose und doch definitiv kleidsamer, oder?

Und so geselle ich mich heute eine Woche später rückblickend zum Me-Made-Mittwoch im März.

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Schnitt ist das Jerseydress von Peppermint Magazine, ein kostenloses Schnittmuster. Ein einfaches, schlichtes Sweatkleid wollte ich. Und mal ausprobieren, wie ich mich in dieser Silhouette und Kleiderart fühle.

Es ist wohl das leichteste Schnittmuster (nach den Sofakissen ;), das mir bislang begegnet ist. Zwei Kleidteile, zwei Raglan-Ärmel UND trotzden mit Taschen, diese sind am Kleidschnittteil „angeschnitten“ angebracht – ist das jetzt der korrekte Fachbegriff? Jedenfalls werde sie lediglich nach innen eingeklappt und mit zwei Nähten fixiert.

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Bei den Taschennähten habe ich tatsächlich eine Weile herumgedoktort, ich hatte die Linien nicht ordentlich übertragen – wieder einmal der Beweis erbracht, dass sich Gründlichkeit am Ende immer auszahlt – und so habe ich einige Male abgesteckt und die Kontur angepasst. Gut, dass das Schnittmuster einiges an Weite beinhaltet, ich hatte bereits eine Größe kleiner zugeschnitten, als nach Maßtabelle angebracht gewesen wäre.

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Der Leo durfte ein kleines Löchlein verdecken, merke: nicht die Schnittteile mit den angepinnten Schnittmusterteilen tagelang von Sofa A auf Stuhl B und zurück räumen, das kann zu Beschädigungen im Stoff führen…

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Würde ich den Schnitt nochmal nähen? Schon passiert, die zweite Version ist ein Geschenk, die habe ich ohne Bündchen am Hals genäht, der Ausschnitt ist nämlich recht enganliegend und wirkt ein bisschen Schlafi-mäßig. Da ich die Taschen hier ordentlich gefertigt habe, dürfte die gesamte Silhouette etwas Egg-shapig bzw. O-förmiger ausfallen als bei meinem Exemplar.

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Mit diesem Joggingkleid reihe ich mich heute in den Reigen der Me-Made-Mittwoch-März-Tänzerinnen und freue mich auf eine gemütliche Runde heute Abend.

 

 

MMM № 5 – Februar 2018 – im roten Kleid

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Me-Made-Mittwoch jetzt also einmal im Monat. Nachdem der erste Schreck überwunden war, dass dieses von mir so sehr geschätzte wöchentliche Treffen „nur“ noch monatlich stattfinden würde, muss ich sagen, finde ich den neuen Rhythmus super.  Für mich, für´s Nähen und Zeigen und auch, wie Dodo heute schreibt, als Gegenpol zu den vielen, schnellen Eindrücken, die auf uns einprasseln.

Heute also das rote Kleid. Ausführlich bereits hier vorgestellt.

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Die Fotos sind beim Ausflug nach Karlsruhe am vergangenen Wochenende entstanden. Heute mit weißer Bluse darunter. Für den wärmeren Hals bei diesen kalten Temperaturen.

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Das Rot ist genau mein Rot!

Vor einiger Zeit habe ich mir eine Farbberatung gegönnt – und bin als Winter da raus gegangen. „Der Winter darf knallen“ – diesen Satz habe ich mir vor allem mitgenommen.
Schwarz, Weiß und klare, kühle Farben – ich fühle mich damit sehr wohl, empfinde diese „Vorgaben“ als große Erleichterung beim Stoff- und Kleidungskauf. Es gibt Läden/Zeiten, in denen nur gedeckte Farben zu sehen sind, das sieht man sofort und kann sich das Eintreten sparen.

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Der Schnitt ist Robe Vogue von Louis Antoinette Paris. Auf den Schnitt hat mich Nina von Kleidermanie gebracht, die hiervon auch schon mehrere Exemplare gezeigt hat. Die  Schnittteile haben viele Markierungen und fügt sich dadurch an den Prinzessnähten super zusammen.

Bei der Länge bin ich mir noch nicht sicher, ich kann mir vorstellen, noch ca. 5cm weg zu nehmen.

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Nun lehne ich mich zurück und genieße das Defilee der Mit-Näherinnen beim MMM.

Vogue, die zweite & 12xmemade, die erste

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Alles kann, nichts muss – das ist das Motto von Chrissys make-along „12xmemade„, das gefällt mir und so steige ich in die Präsentationsrunde des ersten Durchlaufs gerne mit einem roten Kleid ein.

 

Im Dezember begegnete mir im örtlichen Stoffhandel Woll-Crepe in genau „meinem“ Rot, der nach ein paar Tagen Bedenkzeit mitkommen durfte und gleich für ein Kleid, die zweite „robe Vogue“ von Louis Antoinette Paris gedacht war. Im Gegensatz zum Stoff der ersten Version ist dieser leichter und ein wenig elastischer.

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Bei der ersten Version habe ich einige Mühe in die Anpassungen gesteckt, das Futterkleid erst mal als Probekleid genäht, Weite an den Ärmeln hinzugegeben und die Prinzessnähte verlegt. Durch das Nähen eines zweiten Kleides relativiert sich dieser Aufwand deutlich, ich stecke mich wohl hiermit in die Kategorie der Schnitt-Wiederholungstäterinnen 😉

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Die Taschen standen etwas arg ab, ich habe versucht, das mit ein paar Handstichen zu minimieren. In der Nahaufnahme sind sie sichtbar, ich hoffe, in „echt“ schaut niemand so genau hin. Sonst erkläre ich das zum Designelement.

Das Kleid konnte ich gestern in die Stadt zum Bummeln und ins Kino ausführen, es trägt sich prima und macht jede Bewegung mit, es darf nächste Woche also mit in den Alltag kommen.

zweimal Vogue

Bei der Fertigstellung musste ich feststellen, dass sich der Halsausschnitt geweitet hatte, sodass der bereits zugeschnittene Beleg zu knapp geworden war. Ich überlegte, ob ein kontrastiger Hals- und Ärmelausschnitt wohl eine Option sei, der instagram-Schwarm sprach sich aber dagegen aus und nahm mir die Entscheidung ab.

Zusammenfassung:

Schnitt: Robe Vogue von Louis Antoinette Paris,  Papierschnittmuster, Nähantleitung auf Französisch und Englisch.

Änderungen: ja, ausführlich hier besprochen. Die Ärmel habe ich nur einfach gesäumt, ohne die vorgesehene Falte.

Werde ich Voque nochmal nähen? Bestimmt, aber nicht sofort. Und dann aus einem gemusterten, leichten Stoff.

 

 

 

Plan – Los! Teil I: Ran an die Jerseys

Blumenstoff

1 Blumenjersey.

Der vorletzte Januartag ist doch ein guter Tag, mich hier zum erstem Mal in 2018 wieder zu Wort zu melden.

Überall in der Näh-Blogosphäre wurden in den letzten Tagen und Wochen Näh- und Garderobenpläne, neue Sew-Alongs und Hashtags, die zum Mitmachen einladen, gezeigt. Verflixte Inspiration!
Vor lauter Mitmachen-Wollen habe ich einen fetten Inspirationsknoten in meinem Kopf.

Vor lauter Ideen-Overkill gar nichts anfangen – oder einfach mal die ersten Ideen auf schreiben? Wie Ihr seht, ich habe mich für die zweite Option entschieden. Also: Einfach mal drauflos! Eine Gedanke nach dem anderen.

Im lezten Jahr hat sich mein Näh-Verhalten geändert. Ich habe viel gelernt, traue mir einiges zu – auch hier: einfach mal machen, eine Naht nach der anderen – und ich stelle fest, dass es mir mehr Freude bereitet, etwas aufwändigere Dinge zu fertigen, als der schnelle Näherfolg, der einer „von der Nähmaschine hüpft“.
Also: eher Webware, als Jersey.
Und hier ist das große ABER: in meinem Stofflager befinden sich einige Jerseys und auch Sweatstoffe, an denen irgendjemand offensichtlich mal nicht vorbei gehen konnte 😮

Auf dem Instagrambild eine kleine Auswahl:

Jerseynähen empfinde ich als unberechenbarer, darum fällt es mir schwerer. Bei Webware muss ich „nur“ exakt messen und arbeiten und dann passt es auch (meistens).Jersey hingegen dehnt und windet sich und macht irgendwie, was er will. Nicht, was ich will!

Darum! Hier kommt die neunfache Konfrontation!

Auf Instagram gibt es den Hashtag #makenine2018, bei dem frau sich 9 Projekte für das Jahr vornimmt. Ich habe tatsächlich 9 vorhandene Stoffe 9 ebenfalls vorhandenen Jersey-Projekten zuordnen können:

  1. Frau Marlene von fritzi schnittreif aus gestreiftem Streifenliebe-Jersey aus dem Stoffbüro.
  2. Scarlett von pattydoo aus einem sehr (!) bunt geblümten Viscose-Stoffmarkt-Jersey.
  3. Wanda aus la maison victor , Ausgabe 5/2016 aus einem Viscose-Jersey in wunderschöstem Rot vom Stoffmarkt. Tatsächlich habe ich diesen Stoff sogar genau für dieses Projekt gekauft!
  4. Die Kirschen aus dem Sale beim örtlichen Stoffhändler wollen ein Retro Shirt Boogie von Cecilia Theresa Design werden. Ich bin gespannt, wie die Kräuselung sich macht und ob das Shirt sich auch weniger retro tragen lässt.
  5. Von der gleichen Designerin: Jazz aus den großzügigen Resten dieses Shirts.
  6. Rock Evchen von konfettipattern aus Jacquard-Jersey von Lillestoff
  7. Ebenfalls aus dem Jacquard das Jersey Dress, ein freebook, das ich hier gefunden habe. Die Raglanärmel sollen einfarbig blau werden. Dieses Jerseykleid ist als Geschenk für eine liebe Freundin gedacht, die sich ein Nähwerk von mir gewünscht hat – im Tausch gegen ein Strickwerk *freu*.
  8. Timpe-Tee von schneidernmeistern aus bunten Blumen und Waldtieren auf schwarzem Grund. Der Schnitt ruft ja nach klassischen Streifen, ich bin gespannt, wie sich die Blümchen in der Kombination machen…
  9. Und schließlich, darauf freu ich mich sehr, der Nettiebody von closet case. Der verspricht ein guter Kombipartner zu Röcken zu werden. Der Stoff ist ein pinker Jersey, der schon eine gute Weile hier im Regal liegt.

Neun Stoffe, neun Schnitte – neun Gelegenheiten, im Umgang mit elastischen Materialien sicherer zu werden. Als der Nähtisch neulich mal frei geräumt war, habe ich alle Schnitte bereits kopiert und ausgeschnitten – Bleiben ja nur noch die Stoff-Arbeiten, ein Klacks!

Hiermit reihe ich mich bei Küstensocke in die Stoffdiät 2018 ein. Einen Jahresfahrplan erstelle ich nicht, weil: siehe oben. Ich fahre „auf Sicht“ bei der Stoffdiät mit. Erstes Ziel: Die vorhandenen Jerseys vernähen. Damit auch Stoffe reduzieren, die ich so nicht mehr kaufen würde. Und vorhandene Schnitte für mich testen.

… à suivre…