Vogue, die zweite & 12xmemade, die erste

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Alles kann, nichts muss – das ist das Motto von Chrissys make-along „12xmemade„, das gefällt mir und so steige ich in die Präsentationsrunde des ersten Durchlaufs gerne mit einem roten Kleid ein.

 

Im Dezember begegnete mir im örtlichen Stoffhandel Woll-Crepe in genau „meinem“ Rot, der nach ein paar Tagen Bedenkzeit mitkommen durfte und gleich für ein Kleid, die zweite „robe Vogue“ von Louis Antoinette Paris gedacht war. Im Gegensatz zum Stoff der ersten Version ist dieser leichter und ein wenig elastischer.

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Bei der ersten Version habe ich einige Mühe in die Anpassungen gesteckt, das Futterkleid erst mal als Probekleid genäht, Weite an den Ärmeln hinzugegeben und die Prinzessnähte verlegt. Durch das Nähen eines zweiten Kleides relativiert sich dieser Aufwand deutlich, ich stecke mich wohl hiermit in die Kategorie der Schnitt-Wiederholungstäterinnen 😉

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Die Taschen standen etwas arg ab, ich habe versucht, das mit ein paar Handstichen zu minimieren. In der Nahaufnahme sind sie sichtbar, ich hoffe, in „echt“ schaut niemand so genau hin. Sonst erkläre ich das zum Designelement.

Das Kleid konnte ich gestern in die Stadt zum Bummeln und ins Kino ausführen, es trägt sich prima und macht jede Bewegung mit, es darf nächste Woche also mit in den Alltag kommen.

zweimal Vogue

Bei der Fertigstellung musste ich feststellen, dass sich der Halsausschnitt geweitet hatte, sodass der bereits zugeschnittene Beleg zu knapp geworden war. Ich überlegte, ob ein kontrastiger Hals- und Ärmelausschnitt wohl eine Option sei, der instagram-Schwarm sprach sich aber dagegen aus und nahm mir die Entscheidung ab.

Zusammenfassung:

Schnitt: Robe Vogue von Louis Antoinette Paris,  Papierschnittmuster, Nähantleitung auf Französisch und Englisch.

Änderungen: ja, ausführlich hier besprochen. Die Ärmel habe ich nur einfach gesäumt, ohne die vorgesehene Falte.

Werde ich Voque nochmal nähen? Bestimmt, aber nicht sofort. Und dann aus einem gemusterten, leichten Stoff.

 

 

 

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MMM № 4 – Kielo, Haltung und ich

 

„Weil Mode Haltung bedeutet. Selbstwertgefühl und Statement.“

Diesen Satz habe ich letzte Woche in einem Artikel der ZEIT gelesen. Er passt gut zu meinem Kielo-Kleid, und dem Gefühl, welches das Tragen in mir auslöst. Kielo ist lang. Sehr lang. Und raffiniert. Wenn ich Kielo anhabe, bekomme ich Komplimente. Kielo sorgt für eine gerade Haltung. Kopf nach oben. Gehen wird zu schreiten. Der Alltag wird besonders.
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Dabei ist Kielo bequem wie ein Pyjama und absolut radfahrtauglich. Mit einem langärmligen Unterkleid darunter wird es auch herbsttauglich.

Ganz große Schnittliebe!

Bild 2 offen Coll

Genäht habe ich den Schnitt Kielo von Named aus einem bedruckten Viskose-Jersey vom Stoffmarkt. Der Stoff ist ziemlich schwer, beim nächsten Mal wünsche ich mir einen leichteren Stoff. Gerne würde ich auch einen leichten Webstoff versuchen, wie Elke und Sindy (die beide das Kleid gekürzt haben).

Ich habe versucht, den Schnitt vor dem Nähen am Schnittmuster anzupassen und habe das Oberteil verlängert und das Unterteil verkürzt, glaube mittlerweile, das hätte ich mir sparen können, denn die Anpassung an die Figur passiert ja durch die Wickelung.

Passend zur Haltung sind die Fotos auf dem Filmfest Ludwigshafen, direkt neben dem roten Teppich, entstanden. Und so lautet auch mein Fazit: Kielo für mehr roten Teppich im Leben!

Mehr stolze Frauen mit Haltung gibt es allmittwochlich auf dem Me-Made-Mittwoch-Blog zu sehen, wo uns heute zwei zauberhafte Elken begrüßen.

Bild drei Treppe Coll