MMM № 5 – Februar 2018 – im roten Kleid

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Me-Made-Mittwoch jetzt also einmal im Monat. Nachdem der erste Schreck überwunden war, dass dieses von mir so sehr geschätzte wöchentliche Treffen „nur“ noch monatlich stattfinden würde, muss ich sagen, finde ich den neuen Rhythmus super.  Für mich, für´s Nähen und Zeigen und auch, wie Dodo heute schreibt, als Gegenpol zu den vielen, schnellen Eindrücken, die auf uns einprasseln.

Heute also das rote Kleid. Ausführlich bereits hier vorgestellt.

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Die Fotos sind beim Ausflug nach Karlsruhe am vergangenen Wochenende entstanden. Heute mit weißer Bluse darunter. Für den wärmeren Hals bei diesen kalten Temperaturen.

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Das Rot ist genau mein Rot!

Vor einiger Zeit habe ich mir eine Farbberatung gegönnt – und bin als Winter da raus gegangen. „Der Winter darf knallen“ – diesen Satz habe ich mir vor allem mitgenommen.
Schwarz, Weiß und klare, kühle Farben – ich fühle mich damit sehr wohl, empfinde diese „Vorgaben“ als große Erleichterung beim Stoff- und Kleidungskauf. Es gibt Läden/Zeiten, in denen nur gedeckte Farben zu sehen sind, das sieht man sofort und kann sich das Eintreten sparen.

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Der Schnitt ist Robe Vogue von Louis Antoinette Paris. Auf den Schnitt hat mich Nina von Kleidermanie gebracht, die hiervon auch schon mehrere Exemplare gezeigt hat. Die  Schnittteile haben viele Markierungen und fügt sich dadurch an den Prinzessnähten super zusammen.

Bei der Länge bin ich mir noch nicht sicher, ich kann mir vorstellen, noch ca. 5cm weg zu nehmen.

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Nun lehne ich mich zurück und genieße das Defilee der Mit-Näherinnen beim MMM.

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Vogue, die zweite & 12xmemade, die erste

12xmemade  Logo

Alles kann, nichts muss – das ist das Motto von Chrissys make-along „12xmemade„, das gefällt mir und so steige ich in die Präsentationsrunde des ersten Durchlaufs gerne mit einem roten Kleid ein.

 

Im Dezember begegnete mir im örtlichen Stoffhandel Woll-Crepe in genau „meinem“ Rot, der nach ein paar Tagen Bedenkzeit mitkommen durfte und gleich für ein Kleid, die zweite „robe Vogue“ von Louis Antoinette Paris gedacht war. Im Gegensatz zum Stoff der ersten Version ist dieser leichter und ein wenig elastischer.

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Bei der ersten Version habe ich einige Mühe in die Anpassungen gesteckt, das Futterkleid erst mal als Probekleid genäht, Weite an den Ärmeln hinzugegeben und die Prinzessnähte verlegt. Durch das Nähen eines zweiten Kleides relativiert sich dieser Aufwand deutlich, ich stecke mich wohl hiermit in die Kategorie der Schnitt-Wiederholungstäterinnen 😉

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Die Taschen standen etwas arg ab, ich habe versucht, das mit ein paar Handstichen zu minimieren. In der Nahaufnahme sind sie sichtbar, ich hoffe, in „echt“ schaut niemand so genau hin. Sonst erkläre ich das zum Designelement.

Das Kleid konnte ich gestern in die Stadt zum Bummeln und ins Kino ausführen, es trägt sich prima und macht jede Bewegung mit, es darf nächste Woche also mit in den Alltag kommen.

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Bei der Fertigstellung musste ich feststellen, dass sich der Halsausschnitt geweitet hatte, sodass der bereits zugeschnittene Beleg zu knapp geworden war. Ich überlegte, ob ein kontrastiger Hals- und Ärmelausschnitt wohl eine Option sei, der instagram-Schwarm sprach sich aber dagegen aus und nahm mir die Entscheidung ab.

Zusammenfassung:

Schnitt: Robe Vogue von Louis Antoinette Paris,  Papierschnittmuster, Nähantleitung auf Französisch und Englisch.

Änderungen: ja, ausführlich hier besprochen. Die Ärmel habe ich nur einfach gesäumt, ohne die vorgesehene Falte.

Werde ich Voque nochmal nähen? Bestimmt, aber nicht sofort. Und dann aus einem gemusterten, leichten Stoff.

 

 

 

WKSA 2017 – Teil 4: Finale

Tja, da war ich sooo früh fertig mit meinem Weihnachtskleid und konnte es am dritten Adventswochenende beim Besuch in der Hauptstadt ausführen. An wievielen „Fotolocations“ ich wohl vorbei spaziert bin?
Fakt ist, ich habe kein einziges Bild von mir in diesem Kleid mit nach Hause gebracht. Und so habe ich nach dem traditionellen Weihnachtsfrühstück mit den Kolleginnen und Kollegen – unserer Weihnachtsfeier – vor zwei Tagen noch im Hof vor dem Arbeitsplatz ein paar Smartphone-Fotos machen lassen.

So sieht das Kleid also aus, nach mehrmaligem Tragen, einer Kofferreise, einem Auslüften und einem gemütlichen Frühstück. Vermutlich darf es morgen vor dem Ausführen nochmal Bekanntschaft mit dem Bügeleisen machen – Fotos sind aber auch unbarmherzig was Falten angeht!

Ich trage es sehr gerne, die Farbe ist toll und mit Mantel und Stiefeln lässt es sich damit auch prima in usseligem, grauem Winterwetter spazieren gehen.

Zusammenfassung zum Kleid:
Schnitt: Robe Vogue von Louis Antoinette
Änderungen: Ärmel verlängert um 7 cm und, weil nicht ausreichend verlängert, noch eine Manschette aus der Stoffrückseite angefügt. Alle weiteren Passformänderungen sind hier nachzulesen.
Stoff: blau-schwarzer Woll-Double-Face, gekauft im cloth house in London, ein Urlaubsmitbringsel.
Wiederholung: Ich denke wohl: Ein wunderschöner roter Stoff im Lager ist momentan ganz vorne auf der virtuellen Nähliste und könnte das nächste Vogue werden.

Ein ganz herzliches Dankeschön für die Organisation des Weihnachtskleid-Sew-Alongs auf dem Me-Made-Mittwoch-Blog an Claudia, Nina und Katharina. Das gemeinsame, virtuelle Nähen und auch die gesetzten Termine (!) finde ich ganz großartig.

Schönes und ruhiges Weihnachtsfest wünsche ich allen rundum!

Jule

 

WKSA 2017 – Teil 2: Ich habe mich entschieden und sogar bereits Stoff

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Stoffwahl WKSA 2017

Fünfundneunzig Weihnachtskleid-Ideen sind im Laufe der letzten Woche im ersten Teil des traditionellen Weihnachtskleid-Sew-Alongs (WKSA) auf dem Me-Made-Mittwoch-Blog vorgestellt worden.
Ich stelle mir gerne vor, wie diese fünfundneunzig wunderschönen Frauen sich in Ihren wunderschönen Kleidern in einem realen Raum treffen…
Was für ein Fest! Jetzt schon!
Vielen Dank an die Gastgeberinnen Katharina, Nina und Claudia.

Die letztwöchige Überschrift lautete „Wir haben so viele Ideen“, diesen Termin habe ich geschwänzt, denn es galt „Ich habe mich entschieden und sogar bereits Stoff“, sodass ich diese Woche mit Elan einsteige.

Beim Besuch in London vor einigen Wochen folgte ich Selmins Tipp und stattete dem „cloth house“ einen Besuch ab.(Was für ein wunderschöner Stoffladen!)
Ein weicher, schwarzer Wollstoff mit blauer (!) Rückseite sprach besonders zu mir:

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„Nimm´mich mit, ich bin Dein Weihnachtskleid“

Im Kopf fanden Stoff und Schnitt schnell zusammen, die Stoffmengen, von Schnitten, die ich irgendwann ganz bald demnächst mal nähen will, hatte ich dabei, für Vogue erwarb ich 1,85 m.

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Aus meinem Notizbuch, Stoffmengen. Immer dabei!

Robe Vogue“ von Louis Antoinette sollte es werden

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Den Schnitt hatte Nina dieses Frühjahr vorgestellt und kurz darauf zog er auch bei mir ein.

Die letzten beiden Nähkurstermine habe ich für dieses Projekt genutzt, sodass ich bereits recht weit gekommen bin. Das Probe-, beziehungsweise Futterkleid ist genäht und die Anpassungen auf den Schnitt übertragen.

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aktueller Stand: Schnittanpassungen

Die Details zur Schnittanpassung sind dann Thema für den nächsten Termin ab 10. Dezember auf dem Me-Made-Mittwoch-Blog.