WKSA 2017 – Teil 4: Finale

Tja, da war ich sooo früh fertig mit meinem Weihnachtskleid und konnte es am dritten Adventswochenende beim Besuch in der Hauptstadt ausführen. An wievielen „Fotolocations“ ich wohl vorbei spaziert bin?
Fakt ist, ich habe kein einziges Bild von mir in diesem Kleid mit nach Hause gebracht. Und so habe ich nach dem traditionellen Weihnachtsfrühstück mit den Kolleginnen und Kollegen – unserer Weihnachtsfeier – vor zwei Tagen noch im Hof vor dem Arbeitsplatz ein paar Smartphone-Fotos machen lassen.

So sieht das Kleid also aus, nach mehrmaligem Tragen, einer Kofferreise, einem Auslüften und einem gemütlichen Frühstück. Vermutlich darf es morgen vor dem Ausführen nochmal Bekanntschaft mit dem Bügeleisen machen – Fotos sind aber auch unbarmherzig was Falten angeht!

Ich trage es sehr gerne, die Farbe ist toll und mit Mantel und Stiefeln lässt es sich damit auch prima in usseligem, grauem Winterwetter spazieren gehen.

Zusammenfassung zum Kleid:
Schnitt: Robe Vogue von Louis Antoinette
Änderungen: Ärmel verlängert um 7 cm und, weil nicht ausreichend verlängert, noch eine Manschette aus der Stoffrückseite angefügt. Alle weiteren Passformänderungen sind hier nachzulesen.
Stoff: blau-schwarzer Woll-Double-Face, gekauft im cloth house in London, ein Urlaubsmitbringsel.
Wiederholung: Ich denke wohl: Ein wunderschöner roter Stoff im Lager ist momentan ganz vorne auf der virtuellen Nähliste und könnte das nächste Vogue werden.

Ein ganz herzliches Dankeschön für die Organisation des Weihnachtskleid-Sew-Alongs auf dem Me-Made-Mittwoch-Blog an Claudia, Nina und Katharina. Das gemeinsame, virtuelle Nähen und auch die gesetzten Termine (!) finde ich ganz großartig.

Schönes und ruhiges Weihnachtsfest wünsche ich allen rundum!

Jule

 

Advertisements

WKSA 2017 – Teil 2: Ich habe mich entschieden und sogar bereits Stoff

_DSC0126

Stoffwahl WKSA 2017

Fünfundneunzig Weihnachtskleid-Ideen sind im Laufe der letzten Woche im ersten Teil des traditionellen Weihnachtskleid-Sew-Alongs (WKSA) auf dem Me-Made-Mittwoch-Blog vorgestellt worden.
Ich stelle mir gerne vor, wie diese fünfundneunzig wunderschönen Frauen sich in Ihren wunderschönen Kleidern in einem realen Raum treffen…
Was für ein Fest! Jetzt schon!
Vielen Dank an die Gastgeberinnen Katharina, Nina und Claudia.

Die letztwöchige Überschrift lautete „Wir haben so viele Ideen“, diesen Termin habe ich geschwänzt, denn es galt „Ich habe mich entschieden und sogar bereits Stoff“, sodass ich diese Woche mit Elan einsteige.

Beim Besuch in London vor einigen Wochen folgte ich Selmins Tipp und stattete dem „cloth house“ einen Besuch ab.(Was für ein wunderschöner Stoffladen!)
Ein weicher, schwarzer Wollstoff mit blauer (!) Rückseite sprach besonders zu mir:

_DSC0117

„Nimm´mich mit, ich bin Dein Weihnachtskleid“

Im Kopf fanden Stoff und Schnitt schnell zusammen, die Stoffmengen, von Schnitten, die ich irgendwann ganz bald demnächst mal nähen will, hatte ich dabei, für Vogue erwarb ich 1,85 m.

_DSC0005

Aus meinem Notizbuch, Stoffmengen. Immer dabei!

Robe Vogue“ von Louis Antoinette sollte es werden

_DSC0114_DSC0116

Den Schnitt hatte Nina dieses Frühjahr vorgestellt und kurz darauf zog er auch bei mir ein.

Die letzten beiden Nähkurstermine habe ich für dieses Projekt genutzt, sodass ich bereits recht weit gekommen bin. Das Probe-, beziehungsweise Futterkleid ist genäht und die Anpassungen auf den Schnitt übertragen.

_DSC0003

aktueller Stand: Schnittanpassungen

Die Details zur Schnittanpassung sind dann Thema für den nächsten Termin ab 10. Dezember auf dem Me-Made-Mittwoch-Blog.

querdenken

Heute startet die zweite Runde beim Weihnachtskleid-Sew-Along auf dem Me-Made-Mittwoch-Blog. Yvonne zeigt sehr schön Ihre Überlegungen von der Inspiration zur Schnittauswahl, spannend.

Stoff und Schnitt standen – da ich mir die Entscheidung von einem vorhandenen Stoff habe vorgeben lassen – letzte Woche bereits fest und sind auch noch aktuell. Inzwischen habe ich auch das restliche Material – Futter und Reißverschluss – zusammen.

_dsc0012

Eine Änderung hat es letzte Woche noch gegeben, ich hatte meine Idee beim Nähkurs dabei und bekam die Anregung, den Stoff doch um 90 Grad zu drehen.

Na sowas! Hatte ich doch ganz klar einen Rock mit Bordüren vor Augen! Und jetzt soll ich umdenken? Vor dem Spiegel habe ich dann beide Varianten mithilfe eines Gürtels versucht zu simulieren:

langs-oder-quer

Tja, das war dann doch hilfreich, um eine Ahnung zu bekommen und ich kann mir die rechte Variante immer besser vorstellen. Das hätte den Vorteil, dass es erheblich leichter sein dürfte, einen gerade Rockabschluss hinzubekommen, der hat mir nämlich mit dem Muster bislang einiges Kopfzerbrechen gemacht.

Ob es wohl viel ausmacht, wenn ich den Stoff rechtwinklig zum vorgesehenen Fadenlauf zuschneide?

Vielleicht gelingt es mir ja beim Zuschnitt diese Stoffkante zu erhalten, sodass ich sie als Bordüre an einen späteren Rock nähen kann?

bordure

Als nächstes geht es also ans Schnittkopieren und Stoffbügeln. Einen Proberock erstelle ich nicht, ich denke ich werde lediglich den Bund erst mal aus einem Rest anpassen.

Am 04.12 geht es weiter mit Teil 3!

Weihnachten na(e)ht

Weihnachten na(e)ht

Hallo Welt!

2015 habe ich sehr aufmerksam, mit Faszination und Staunen den Weihnachtskleid-Sew-Along auf dem Me-Made-Mittwoch-Blog verfolgt. Ich würde sogar  sagen, dass dieser Sew-Along die Saat gesät hat, dass ich seit Frühjahr selber mit dem Kleidung-Nähen begonnen habe.

Und nun auch hier in den virtuellen Weiten mit einem Sew-Along als Start.

Als Anfängerin und Langsam-Näherin wage ich mich nicht an ein komplettes Kleid, sondern habe mich entschieden, diesen Lieblingsstoff  von Kokka in einen Rock zu verwandeln.

_dsc0422

Den unteren Teil möchte ich verwenden und benötige aufgrund des quergestreiften Musters wohl einen möglichst einfachen Schnitt. Mir schwebt ein „Folklore-Rock“, ausgestellt und mit Falten vor. Die Entscheidung, was ich nähe ist recht weit voran geschritten – nachdem ich die letzte Woche stündlich neue Ideen für Kleider verworfen habe, beschloss ich, mich endlich an diesen Stoff zu wagen. Er liegt schon zu lange im Regal, dafür dass er von Anfang an ein Rock werden wollte. Die Qualität ist recht dick, wahrscheinlich eher ein Deko-, denn ein Kleidungsstoff

In der Ottobre Herbst/Winter 2016 fand ich das Modell „Mathelehrerin“ – wer denkt sich solche Namen aus? – das sich gerade als Favorit herauskristallisiert. Dieses Modell besticht durch einfache Schnittteile; Taschen; flache Falten; Midi-Länge, die ausreichend Platz für das Muster bietet und ein Futter ist auch vorgesehen. Soll schließlich ein Festtags-Rock werden.

inspiration

Mehr weihnachliche Näherinnen tummeln sich auf dem Me-Made-Mittwoch-Blog.